Gesetzlich versicherte Patienten

Die gesetzlichen Krankenkassen können  im Rahmen eines Kostenerstattungsverfahrens die Behandlungskosten  nach Antrag auch ohne Kassenzulassung übernehmen.  Wie eine Therapie konkret beantragt wird, hängt vom jeweiligen Kostenträger ab. Bitte klären Sie vorab mit Ihrer Kasse, ob diese Möglichkeit besteht und unter welchen Bedingungen.

 

Wenn es diese Option gibt,  läuft das Antragsprozedere in den folgenden Schritten ab:

 

  • Es ist eine begrenzte Sitzungszahl von 5 Sitzungen ohne Antrag möglich. Diese werden Erstgespräch oder Probatorische Sitzungen genannt. Sie dienen unter anderem dazu, sich kennenzulernen und die notwendigen Informationen für den Therapieantrag zu sammeln. Der Patient stellt einen formalen Antrag. Die erforderlichen Formulare erhalten Sie vom Kostenträger. Der Therapeut erstellt einen anonymisierten Bericht, der beschreibt
    • warum ist die Therapie notwendig wie der Patient behandelt werden soll Vorgegebene Inhalte sind zum Beispiel: Symptome, Krankheitsanamnese, persönliche Entwicklung, Diagnose, Therapieplan

 

Die kompletten Unterlagen werden dann bei der Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht. Der Therapiebericht wird ausschließlich vom Gutachter gelesen und bewertet.
Von der Krankenkasse wird geprüft, ob er die formalen Kriterien erfüllt.
Sollten die anfangs genehmigten Stunden nicht ausreichen, kann in bestimmten Grenzen ein Verlängerungsantrag gestellt werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:

 

http://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/BPtK_Infomaterial/Kostenerstattung/BPtK_Ratgeber_Kostenerstattung.pdf

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Christiane Benjowsky, Praxis für Psychotherapie